Am 29. Juli traf sich Jens Koeppen (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, in Eberswalde mit Gastwirten aus der Region und Mitgliedern des DEHOGA Kreisverbandes Barnim zu einem Gespräch über die aktuelle Situation in der Gastronomie. In der Diskussion wurden zahlreiche Fragen aber auch klare Vorstellungen der Branche an die Politik formuliert. 




„Die Forderung, dass Essen steuerlich gleich behandelt wird, ist keine Frage der Krisenunterstützung, sondern eine Frage der Steuergerechtigkeit, der Wertschätzung und der Zukunftssicherung der Familienbetriebe und Restaurants“, sagte Jens Koeppen. Nach seiner Auffassung sei die Mehrwertsteuersenkung auf 7 % und vorübergehend auf 5 % nur folgerichtig. „Für Deutschlands Gastronomie bedeutet der volle Steuersatz einen knallharten Wettbewerbsnachteil, insbesondere gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel, der sein Sortiment verzehrfertiger Essenangebote ständig ausgeweitet hat und weitere  ausbaut. Für diese Angebote zum Mitnehmen galten 7 % Mehrwertsteuer, für die Speisen im Restaurant 19 % “, so der CDU-Politiker.  Nach seiner Auffassung wurde die Ungerechtigkeit nun endlich beseitigt, müsse aber 2021 noch entfristet werden. Beim Gespräch dabei war auch Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Brandenburg e.V., Olaf Lücke sowie Direktionsreferentin der LVM Versicherung, Susanne Malinowski. 

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