Presse
03.11.2015, 23:16 Uhr
Die Bahn legt vor - Land und VBB müssen folgen!
10-Minutentakt der S-Bahn in 2016 technisch realisierbar
Bereits nach dem Einstiegsvortrag von Dipl.-Ing. Olaf Schröder, Arbeitsgebietsleiter Bauprojekte S-Bahn bei der DB Netz AG war klar, der Weg zur Informationsveranstaltung „Der 10-Minutentakt bei der S-Bahn; Illusion oder greifbare Realität?“ in das Rathaus Panketal hatte sich für die gut 50 Gäste unter ihnen Uwe Liebehenschel MdL und Panketals Bürgermeister Rainer Formell gelohnt. Mit einer Investition im Umfang von rund 30 Mio. EUR schafft die DB Netz AG noch in 2016 die Voraussetzungen für die Einrichtung eines 10-Minutentaktes der S-Bahn durchgehend bis nach Bernau. Gute Nachrichten für Pendler aus Panketal und Bernau!
Die S-Bahnstrecke ab Blankenburger Kreuz wird durch den Einbau elektronischer Stellwerkstechnik und die Verbesserung der Stromversorgung modernisiert. Am S-Bahnhof Zepernick erfolgt ein Weichenwechsel vom 500er auf einen 760er Radius, der ein Befahren mit höherer Geschwindigkeit bei der Zugausfahrt zulässt. Durch ein verändertes Abfertigungsregime sowie eine Weichenverschiebung und Gegengleisverlängerung um 200 m am S-Bahnhof Bernau wird ein weiterer Zeitgewinn erreicht. In der Summe dieser Maßnahmen kann der Zeitpuffer im Fahrplan für einen 10-Minutentakt von jetzt knapp 9 Sekunden auf ca. 120 Sekunden erweitert werden, Fahrplanstabilität wird damit sichergestellt.

Nach den technischen Fragen standen die vielen Gründe für die jetzt greifbare Einführung des 10-Minutentaktes der S-Bahn im Mittelpunkt der Diskussion. Dabei sagte Uwe Liebehenschel, MdL und Barnimer CDU-Vorsitzender, zu, sich mit einer Kleinen Anfrage im Landtag sowie entsprechenden Anträgen im Kreistag dafür einzusetzen, dass die notwendigen Mittel für eine Taktverdichtung und die Bestellung zusätzlicher Fahrleistungen durch den VBB und die Landesregierung bereitgestellt werden. Durch den Bernauer CDU-Chef Daniel Sauer wurde dafür geworben, die Chance zur Einführung des 10-Minutentaktes zugleich dafür zu nutzen, mit zusätzlichen und besser abgestimmten Busangeboten die Attraktivität des öPNV im Niederbarnim insgesamt zu erhöhen.

Nach einer fast einstündigen Debatte zeigte sich Veranstalter Dr. Reiner Jurk in seinen Abschlussworten davon überzeugt, dass es richtig war, im Einsatz für eine Taktverdichtung nicht nachzulassen.
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